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Skyline bei Nacht von Friedrichshain-Kreuzberg mit Blick auf den Fernsehturm – Symbolbild für die Stromversorgung durch die Berliner Stadtwerke mit 100 Prozent erneuerbaren Energien
Überwachsungen durch eine Gründachbepflanzung als Beispiel für einen fehlenden Durchwachsschutz und einen zu geringen Reihenabstand auf dem Dach einer Grundschule. (Ort: Kreuzberg; © Berliner Stadtwerke)

Ja, es kann zu Problemen mit Unkraut und Überwachsungen kommen. Durch die Überwachsungen werden Teile der Module verschattet, wodurch der Ertrag merklich sinkt. Folgeschäden, wie eine hohe Dauerbelastung für die Bypassdioden der Module, sind vorstellbar, jedoch fehlt hier noch der Erfahrungswert einer Kombination aus Gründach und PV-Anlagen.

Um Überwachsungen zu minimieren müssen gegebenenfalls Kies­streifen oder ein Durchwachs­vlies vor und zwischen die Module gesetzt werden. Diese sollten auf beiden Seiten wasser­durchlässig sein. Es empfiehlt sich überdies, höher wachsende Pflanzen bei regelmäßiger Pflege zu entfernen. Die Pflege­intervalle einer PV-Anlage mit Gründach sollten schon bei der Planung berücksichtigt werden. Für eine effiziente und funktionelle Pflege von kombinierten Anlagen (PV und Dach­begrünung) sollte der Reihe­nabstand zwischen den Modulen mindestens 50 cm betragen. Somit lassen sich problemlos schatten­werfende Pflanzen oder Gehölze entfernen und die Ober­flächen der Module reinigen. Auch die Wahl der Unter­konstruktion kann den Pflege­aufwand deutlich minimieren und das Zurück­schneiden schatten­werfender Pflanzen erleichtern.