Malchower Aue

  • Erstes Mieterstromprojekt in Berlin-Wartenberg
  • 5 Solarstromanalagen versorgen bis zu 600 Haushalte
  • Einsparung von über 84 Tonnen CO2 pro Jahr

Um den voranschreitenden Klimawandel aufzuhalten und die Treibhausgasemissionen zu senken, soll  der Anteil an erneuerbaren Energien an der Stromproduktion bis 2050 auf 80%erhöht werden. Die Berliner Stadtwerke tragen dazu bei, dass dieses Ziel Realität wird. Ein tolles Beispiel hierfür das Mieterstromprojekt in der Malchower Aue.

In dem Wohngebiet in Hohenschönhausen werden auf den Wohnhäusern 5 Solarstromanlagen installiert. Die Anlagen werden seit Februar 2019 auf den Gebäuden der Wohnungsbaugenossenschaft „Neues Berlin“ errichtet und werden sauberen Strom direkt an die Mieter in über 600 Wohnungen liefern. Durch die Solarstromanlagen auf den Dächern der Häuser können nicht nur über 84.000 CO2-Emissionen im Jahr eingespart werden, sondern auch die Mieter mit besonders sauberen Strom versorgt werden.

Die Anlagen bestehen aus über 800 Solarstrommodulen, deren Gesamtfläche ca. 2.230 m² umfasst. Auf dieser Fläche können pro Jahr 194.000 kWh umweltfreundlicher Strom erzeugt werden.

„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit einer weiteren etablierten Wohnungsbaugenossenschaft zusammenzuarbeiten und den Mietern in der Malchower Aue den klimafreundlichen und preiswerten  Mieterstrom anbieten zu können“ sagt Dr.-Ing. Kerstin Busch, Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke. „Wir werden auch in der Zukunft solche Projekte umsetzen um noch mehr Mietern die Möglichkeit zu geben, vom Mieterstrom zu profitieren.“

Mieterstrom Pankow

  • eine der größten Mieterstrom-Solaranlagen in Deutschland
  • Einsparung von 290 Tonnen CO2 pro Jahr
  • 24 Einzelanlagen auf 14 Dächern

„Mieterstromprojekte sind wichtig, weil sie die Energiewende für die Bürgerinnen und Bürger konkret und mitgestaltbar machen“, sagt Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher. „Nur so lässt sich das anspruchsvolle Ziel der Klimaneutralität Berlins bis 2050 erreichen.“

Im Pankeviertel errichteten die Berliner Stadtwerke auf Gebäuden der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU AG eine der größten Mieterstrom-Photovoltaikanlagen Deutschlands.

Das Projekt besteht aus 24 Einzelanlagen auf 14 Dächern in fünf benachbarten Straßen. Mit 4.800 m² entspricht die Gesamtmodulfläche der Größe eines Fußballplatzes. Die Anlage wurde seit 2015 in mehreren Schritten installiert und kann nun die 1.120 Haushalte der Siedlung künftig mit rund 520.000 kWh Strom pro Jahr versorgen. Damit kann die Hälfte des Verbrauchs mit klimafreundlichem Strom vom Dach gedeckt werden. Und dazu können noch 290 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Feuerwehr-Charlottenburg

  • 850 Quadrat­meter große Anlage
  • eine von 28 Solaranlagen auf Landes­immobilien
  • 2.300 Tonnen CO2 Ersparnis über alle Anlagen
    pro Jahr

Berliner Stadtwerke rüsten Landesimmobilien mit Solaranlagen aus

Die Leitstelle der Berliner Feuerwehr versorgt sich künftig mit eigenem Ökostrom. In ihrem Keller stand bereits ein Blockheizkraftwerk, als die Berliner Stadtwerke im Auftrag der Berliner Immobilienmanagement (BIM) GmbH eine Photovoltaikanlage auf das Dach der Feuerwache Charlottenburg-Nord in Siemensstadt montierten. Von dieser 850 Quadratmeter großen Anlage können nun pro Jahr rund 87.000 Kilowattstunden sauberer Strom geerntet werden. Das entspricht dem Verbrauch von 51 Haushalten.

Die Solaranlage auf dem Feuerwehrdach ist nur eine von 28 Anlagen, die die Berliner Stadtwerke GmbH auf landeseigenen Immobilien errichtetet haben. Damit hat die Berliner Stadtwerke GmbH den überwiegenden Anteil eines europaweit ausgeschriebenen Portfolios gewonnen, das die BIM 2016 vergab. Die Berliner Stadtwerke GmbH wurde somit beauftragt, Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,7 Megawatt zu errichten, was annähernd der Gesamtleistung aller 2015 in Berlin errichteten Photovoltaik-Anlagen entspricht.

Hans-Joachim Schlüter, Bereichsleiter Property Management der BIM, meint dazu: „Ein gutes Beispiel für die Kooperation landeseigener Unternehmen für den Berliner Klimaschutz: Die Stadtwerke finanzieren und bauen, wir pachten und entlasten so, durch den selbst erzeugten und verbrauchten Solarstrom, kostengünstig die Stromnetze. Damit werden nicht nur die Klimaschutzziele der BIM erfüllt, sondern ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt Berlin 2050 gesetzt.“

Andreas Irmer, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke GmbH ergänzt: „Die 28 Anlagen bei der BIM sind bisher unser größter Leistungsbeweis. Darüber hinaus haben wir weitere 68 Solaranlagen auf Dächern von Wohngebäuden errichtet, beziehungsweise sind gerade dabei. Deren Strom und den unserer Windräder können die Bewohner der solaren Häuser kostengünstig beziehen, aber auch alle anderen Berliner sind als Kunden herzlich willkommen.“

So groß wie sechs Fußballfelder und Strom für 2.000 Berliner Haushalte

„Unsere Fahrzeuge sind mit vielen elektrischen Geräten ausgestattet, deren Einsatz jederzeit sichergestellt sein muss“, sagt Per Kleist, Branddirektor der Berliner Feuerwehr. „Zwischen den Einsätzen koppeln wir die Wagen deshalb ans Stromnetz, das jetzt mit Sonnenenergie versorgt wird. 99,9 % des Solarstroms von unserem Dach nutzen wir hier selbst.“

Allein die Anlage am Nikolaus-Groß-Weg vermeidet rund 50 Tonnen CO2 pro Jahr. Zusammen sind die Anlagen so groß wie sechs Fußballfelder: 40.000 Quadratmeter. Durch dieses von der BIM geleitete Klimaschutzprojekt wird die Berliner Klimabilanz jährlich von 2.300 Tonnen CO2 befreit, indem die Photovoltaikanlagen über 4 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen, eine Menge, die für mehr als 2.000 Berliner Haushalte ausreichen würde.

Windenergieanlage Großbeeren

  • Einsparung von 4.300 Tonnen CO2 pro Jahr
  • kann bis zu 3.800 Haushalte mit sauberem Strom versorgen

Ökostrom-Kapazität für 3.800 Haushalte

„Mit dem Stadtwerk bringen wir die Energiewende in Berlin spürbar jeden Tag ein Stück voran“, sagt Berlins Energiesenatorin Ramona Pop. „Ich freue mich, dass durch das neue Windrad weitere Kundinnen und Kunden lokalen Ökostrom beziehen können. So wird Berlin Vorreiter für Klimaschutz und Energiewende.“

Das neue Windrad errichteten wir auf einem Feld der Berliner Stadtgüter bei Großbeeren. Mit einer Leistung von 3,45 Megawatt kann diese Anlage weitere 3.800 Haushalte mit regionalem Ökostrom versorgen.

Der Ökostrom-Turm des Herstellers Vestas ist mit den auf 141 Metern montierten Flügeln insgesamt 200 Meter hoch. Um die Anlage zu errichten, wurden rund 4,7 Millionen Euro investiert. Im laufenden Betrieb, spart sie jährlich 4.300 Tonnen CO2 ein und erhöht die installierte Windkapazität der Berliner Stadtwerke auf mehr als 20 Megawatt.

Die Gefahr, dass Strom „ausverkauft“ sein könnte gibt es nicht; alle Kundenhaushalte in der Region werden mit 100% Ökostrom versorgt, den wir mit Herkunftsnachweisen am Strommarkt beschaffen.

Das Windrad in Großbeeren ist mehr als nur ein Öko-Kraftwerk. Es ist die Möglichkeit für BürgerInnen sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen und Ausdruck unserer Verpflichtung für eine wirtschaftliche Entwicklung der Region. Erfahren Sie hier mehr zur Klimarendite.

Mollgenossenschaft

  • Erste genehmigte Solaranlage auf einem denkmalgeschützten Haus.
  • Versorgt 248 Wohnungen mit sauberem Strom.
  • Einsparung von 82.000 kg CO2 pro Jahr.

Solarstrom von einem denkmalgeschützten Dach direkt in die Steckdose

Auf den Dächern von vier Wohngebäuden aus Zeiten der DDR-Nachkriegsmoderne installierten die Berliner Stadtwerke Solaranlagen. Die Sonnenkraft versorgt nun mit einer Leistung von 160 kWp insgesamt 248 Wohnungen. Dank dieser verbrauchernahen Stromerzeugung lassen sich 82.000 kg CO2 pro Jahr einsparen.

Gleich drei Mal zum ersten Mal

Das Sonnenkraftwerk war für die Berliner Stadtwerke nicht nur die erste genehmigte Solaranlage auf einem denkmalgeschützten Haus, sondern auch die erste Anlage in Berlin Mitte und die erste Kooperation mit einer Wohnungsbaugenossenschaft.

„Wir wollten unseren Bewohnern die Möglichkeit eröffnen, ökologischen Strom zu beziehen und gleichzeitig einen Beitrag zu seiner Produktion leisten“, sagt Dr. Matthias Schindler, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Mollstraße e.G. „Das haben wir mit unseren Mitgliedern intensiv diskutiert und uns für das Mieterstrommodell der Berliner Stadtwerke als kommunalem Unternehmen entschieden.“

Geschäftsführer Andreas Irmer unterstreicht die besondere Bedeutung dieses Projekts für das Stadtwerke-Team:

»Wir freuen uns sehr, dass für die Wohngebäude der Mollgenossenschaft ein positiver Bescheid durch die Denkmalschutzbehörde eingegangen ist. Das beweist, dass Klimaschutz und Denkmalschutz gemeinschaftlich in Berlin funktionieren können.«

Andreas Irmer, Geschäftsführer 

Die neue Solaranlage macht die Energieversorgung in Berlin wieder ein Stückchen grüner und für die Hausbewohner auch noch preiswerter. Denn sie können berlinStrom Sonne+ beziehen. In dessen Genuss man kommt, wenn Erzeugung und Nutzung im selben Haus geschehen. Bei einem Verbrauch von 2.000 kWh Strom pro Jahr ist dieser Tarif im Jahr über 15 Prozent günstiger als der Grundversorgungstarif in Berlin.

JVA Berlin-Plötzensee

  • Photovoltaik-Anlagen auf sechs JVAs
  • Leistung von 840 kWp
  • Eine der größte, für den Eigenverbrauch genutzte, Einzelanlage Berlins.

Stadtwerke installieren auf sechs Berliner Haftanstalten Sonnenkraftwerke

Das Dach der Justizvollzugsanstalt (JVA) Berlin-Plötzensee wird von einer großen Photovoltaik-Anlage gekrönt. Das Sonnenkraftwerk mit einer Leistung von 840 kWp dient allein dem Eigenverbrauch und wurde in einem Stück errichtet. Damit ist es die bisher größte, für den Eigenverbrauch genutzte, Einzelanlage Berlins. Errichtet wurde die Anlage außerhalb des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Es brauchte daher keine EEG-Förderung. Die Photovoltaikanlage auf dem Gefängnis in Plötzensee ist Teil eines Großauftrages über insgesamt 28 Sonnenkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 4,6 Megawatt auf landeseigenen Gebäuden. Die Berliner Stadtwerke erhielten 2016 diesen Auftrag von der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung. Insgesamt sechs Berliner Jugendvollzugsanstalten – neben Plötzensee, Tegel, Heidering in Brandenburg, das Frauengefängnis Reinickendorf, der offene Vollzug in Hakenfelde sowie der Jugendarrest in Lichtenrade – bekamen in diesem Zuge die Möglichkeit für Sonnenstrom vom eigenen Dach.

Das Prinzip ist überzeugend: Die Stadtwerke finanzieren, und betreiben die Anlagen, die sie gemeinsam mit dem mittelständischen Berliner Anlagenbauer Berolina Solar GmbH & Co KG errichten. Die BIM pachtet die Anlage und entlastet so, durch den selbst erzeugten und verbrauchten Strom, die Stromnetze.