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Skyline bei Nacht von Friedrichshain-Kreuzberg mit Blick auf den Fernsehturm – Symbolbild für die Stromversorgung durch die Berliner Stadtwerke mit 100 Prozent erneuerbaren Energien

In der Regel ist die nutzbare Dach­fläche meist größer als die geplante PV-Modul­fläche. Eine Voll­belegung des Daches mit PV-Modulen ist technisch möglich, in vielen Fällen lässt sich dies aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund fehlender technisch nutzbarer Dach­fläche nicht bewerk­stelligen. Um die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage zu erreichen, ist eine möglichst hohe Eigen­nutzung des erzeugten PV-Stroms notwendig, da die Einspeisung in das öffentliche Netz nur gering vergütet wird. Das Optimum der Anlagen­größe ergibt sich aus der Anlagen­berechnung und der Berechnung der Potenziale mit und ohne Berücksichtigung des EWG. Durch die Solarpflicht im EWG Bln wird die PV-Anlage hier jedoch nicht mehr rein wirtschaftlich betrachtet, da öffentliche Liegen­schaften einem Verpflichtungs­prinzip zur Belegung der kompletten technisch nutzbaren Dachfläche mit Solar­modulen unterliegen. Ebenso gibt es die Möglichkeit zur Anrechnung von Umweltschadens­vermeidungs­kosten, welche die Wirtschaftlichkeit beeinflussen können.