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Skyline bei Nacht von Friedrichshain-Kreuzberg mit Blick auf den Fernsehturm

Gründächer haben positive Effekte auf das Klima, die Förderung und den Erhalt der Artenvielfalt, den Schutz vor der zunehmenden Feinstaubbelastung und wirken lärmdämmend. Sie bieten eine effektivere Regenwassernutzung und schützen das Dach und die Dachabdichtung vor Wind und Witterungseinflüssen wie etwa Hagel, Sturm, UV-Strahlung und Extrembeanspruchung bei Begehbarkeit.

Begrünte Dächer wirken wärmedämmend im Winter und kühlen ihre Umgebung im Sommer ab. Ein begrüntes Gebäude liegt im Schnitt 3 °C bis 4 °C unter denen eines unbegrünten und ungedämmten Daches. Durch die Evaporation und Transpiration der begrünten Dachfläche verdunstet das zurückgehaltene Regenwasser und kühlt so die Umgebung ab und sorgt für ein angenehmes Kleinklima. Extensiv begrünte Dächer halten im Jahresmittel etwa 60 bis 90 % des Gesamtniederschlags zurück und mindern dadurch die maximalen Abflussspitzen bei Starkwetterereignissen.[1] Sie können eine Lärmminderung von bis zu 20 dB und eine Feinstaubbindung von 10 g/a leisten.[2]


[1] Vorteile der Dachbegrünung, Zugriff am 06.09.2022.

[2] BuGG-Fachinformation: „Positive Wirkungen von Gebäudebegrünungen (Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung)“, Bundesverband GebäudeGrün e.V., Berlin, November 2019.