
Lernen mit Herz und Strom vom eigenen Dach

Strom vom eigenen Dach für über 4300 Haushalte
Mieterstrom ist ein wichtiger Baustein der urbanen Energiewende: Solarstrom direkt dort produziert, wo er gebraucht wird – am eigenen Wohngebäude. In Berlin sind für dieses Modell der Stromerzeugung Tausende Gebäude geeignet. Das vorhandene Potenzial eröffnet die Möglichkeit, Bewohner:innen an den Vorteilen einer dezentralen Energieversorgung mit Solarstrom teilhaben zu lassen.
In Kaulsdorf im Herzen von Marzahn-Hellersdorf ist in einer Kooperation zwischen der Wohnungsbaugesellschaft berlinovo und den Berliner Stadtwerken das aktuell größte solare Mieterstrom-Projekt Deutschlands entstanden.
Zwischen den Gärten der Welt und dem Wuhletal wurden bis zum Projektabschluss im Jahr 2021 insgesamt 39 Solaranlagen auf 85 Wohngebäuden installiert. Rund 7000 Solarstrommodule belegen auf den Dächern eine Fläche von 16.000 m². Mit einem geschätzten Gesamtertrag von 1,7 Mio. kWh Solarstrom pro Jahr können die Mieterstrom-Anlagen den kompletten Strombedarf von rund 1000 Zweipersonen-Haushalten decken und vermeiden jährlich fast 1000 Tonnen CO2-Emissionen gegenüber einer fossilen Versorgung.
Es gibt noch viel Platz auf den Dächern der Hauptstadt, durch deren Nutzung die urbane Energiewende vorangebracht werden kann. Das Projekt Mietersonne Kaulsdorf zeigt, welches Potenzial Solaranlagen auf Wohngebäuden für die Stromversorgung in Berlin bietet und leistet einen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien in Berlin. Darüber hinaus können über 4300 Haushalte von dem attraktiven Mieterstrom-Angebot berlinStrom Sonne+ profitieren, das exklusiv vor Ort verfügbar ist.
Im Mieterstrom-Modell wird der Strom auf den Dächern von Wohngebäuden erzeugt – unmittelbar dort, wo er verbraucht wird. Dafür stellen Gebäudeeigentümer:innen Dachflächen von Miet- und Mehrfamilienhäusern zur Verfügung. Die Berliner Stadtwerke pachten die Dächer, errichten und betreiben darauf Solaranlagen und erzeugen damit Solarstrom. Dieser Strom wird dann direkt in das bestehende Stromnetz des Wohnhauses eingespeist und günstig an alle Bewohner:innen geliefert, die Kund:innen der Berliner Stadtwerke sind. Sollte die Stromerzeugung der Solaranlage z. B. aufgrund von schlechtem Wetter nicht ausreichen, stellen wir die Versorgung mit Ökostrom aus nachweislich 100 Prozent erneuerbaren Energien über das öffentliche Netz sicher.
Ja, die Berliner Stadtwerke liefern 365 Tage im Jahr Strom. Scheint die Sonne einmal nicht, ergänzen wir den Solarstrom vom eigenen Dach über das Stromnetz mit Ökostrom aus nachweislich 100 Prozent erneuerbaren Energien.
Ein Schaden oder ein Ausfall der Anlage hat keinen Einfluss auf die Stromversorgung. Eine unterbrechungsfreie Versorgung ist durch die Zusatzversorgung mit Ökostrom aus nachweislich 100 Prozent erneuerbaren Energien über das öffentliche Netz sichergestellt. Unsere Fachkräfte überwachen die Anlagen und erkennen Störungen frühzeitig. Bei Störungen wird schnellstmöglich ein Reparaturdienst aktiviert.
Nein, die Berliner Stadtwerke tragen sämtliche Kosten für die Installation, Wartung und Reparatur der Solaranlage.
Sie können uns über unser Kontaktformular Ihre Adresse sowie die Kontaktdaten Ihrer Gebäudeeigentümer:innen mitteilen. Wir sammeln die Vorschläge und gehen anschließend gezielt auf die Eigentümer:innen zu.
Sie wohnen im Quartier der Mietersonne Kaulsdorf der Wohnungsbaugesellschaft berlinovo und möchten vom günstigen Mieterstrom profitieren? Testen Sie direkt hier, ob Ihre Adresse dabei ist, und berechnen Sie Ihren Tarif:
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