Mieterstrom bei der Mollgenossen-schaft

  • Erste genehmigte Solaranlage auf einem denkmalgeschützten Haus.
  • Versorgt 248 Wohnungen mit sauberem Strom.
  • Einsparung von 82.000 kg CO2 pro Jahr.

Solarstrom von einem denkmalgeschützten Dach direkt in die Steckdose

Auf den Dächern von vier Wohngebäuden aus Zeiten der DDR-Nachkriegsmoderne installierten die Berliner Stadtwerke Solaranlagen. Die Sonnenkraft versorgt nun mit einer Leistung von 160 kWp insgesamt 248 Wohnungen. Dank dieser verbrauchernahen Stromerzeugung lassen sich 82.000 kg CO2 pro Jahr einsparen.

Gleich drei mal zum ersten mal

Das Sonnenkraftwerk war für die Berliner Stadtwerke nicht nur die erste genehmigte Solaranlage auf einem denkmalgeschützten Haus, sondern auch die erste Anlage in Berlin Mitte und die erste Kooperation mit einer Wohnungsbaugenossenschaft.

Wir wollten unseren Bewohnern die Möglichkeit eröffnen, ökologischen Strom zu beziehen und gleichzeitig einen Beitrag zu seiner Produktion leisten“, sagt Dr. Matthias Schindler, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Mollstraße e.G. „Das haben wir mit unseren Mitgliedern intensiv diskutiert und uns für das Mieterstrommodell der Berliner Stadtwerke als kommunalem Unternehmen entschieden.“

Geschäftsführer Andreas Irmer unterstreicht die besondere Bedeutung dieses Projekts für das Stadtwerke-Team: „Wir freuen uns sehr, dass für die Wohngebäude der Mollgenossenschaft ein positiver Bescheid durch die Denkmalschutzbehörde eingegangen ist. Das beweist, dass Klimaschutz und Denkmalschutz gemeinschaftlich in Berlin funktionieren können.“

Die neue Solaranlage macht die Energieversorgung in Berlin wieder ein Stückchen grüner. Und für die Hausbewohner auch noch preiswerter. Denn sie können berlinStrom Sonne+ beziehen. In dessen Genuss man kommt, wenn Erzeugung und Nutzung im selben Haus geschehen. Bei einem Verbrauch von 2.000 kWh Strom pro Jahr ist dieser Tarif im Jahr über 15 Prozent günstiger als der Grundversorgungstarif in Berlin.