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Friedrichshain-Kreuzberg auf dem Weg zur Solar City

In Kooperation mit den Berliner Stadtwerken installiert der Bezirk sechs neue Solaranlagen

Sechs Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden, davon fünf rund um das Frankfurter Tor, umfasst das neue solare Bezirkspaket der Berliner Stadtwerke für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Damit haben inzwischen vier Bezirke solche Klimaschutz-Pakete mit den Stadtwerken vereinbart und weitgehend bereits umgesetzt.

Fünf dieser Anlagen und werden im Ortsteil Friedrichshain rund um das Frankfurter Tor errichtet. Jeweils 160 Module bekommen das musikbetonte Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium und die benachbarte Bezirkszentralbibliothek „Pablo Neruda“ an der Frankfurter Allee sowie die Zille-Grundschule an der Boxhagener Straße aufs Dach. Die Ludwig-Hoffmann-Grundschule an der Lasdehner Straße und das Dienstgebäude des Bezirksamtes an der Petersburger Straße erhalten 190 bzw. 220 Module. Die größte der sechs Anlagen mit 356 Modulen wird in Kreuzberg auf der Hunsrück Grundschule an der Manteuffelstraße gebaut.

Alle sechs Anlagen, die in diesem Jahr installiert werden sollen, erzeugen mit ihrer Gesamtleistung von 349 kWp jährlich rund 304.000 Kilowattstunden Strom und decken damit zwischen 21 und 35 Prozent des Bedarfs der Gebäude umweltfreundlich, was fast 150 Tonnen CO2 unausgestoßen lässt. Bislang gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg auf bezirklichen Dächern bereits elf Solaranlagen.

Die Berliner Stadtwerke installieren, warten und unterhalten die Anlagen, die so bemessen werden, dass die maximale Menge des erzeugten Stroms auch in dem Gebäude verbraucht wird. Das jeweilige Bezirksamt verpachtet die Dächer für einen symbolischen Betrag und pachtet im Gegenzug die Solaranlage. Durch den eingesparten Netzstrom kosten die Anlagen den Bezirksämtern kein zusätzliches Geld.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Friedrichshain-Kreuzberg einen weiteren Partner auf unserem Weg zur Solar City an der Seite haben“, so Stadtwerke-Geschäftsführerin Dr.-Ing. Kerstin Busch. Auch mit Tempelhof-Schöneberg, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg seien solche Solarpakete abgeschlossen und bereits weitestgehend verwirklicht worden. Weitere Bezirksämter haben angekündigt, dem Beispiel folgen zu wollen.

„Friedrichshain-Kreuzberg beschreitet den Weg zum Solarbezirk und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Als Bezirksamt arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere CO2-Bilanz zu verbessern. Die neuen Solaranlagen unterstützen uns auf unserem Weg zur klimaneutralen Verwaltung“, erklärt Bezirksstadträtin für Finanzen, Umwelt, Kultur und Weiterbildung, Clara Herrmann. Damit spart der Bezirk umgerechnet rund 90 Tonnen Steinkohle im Jahr.

Berliner Stadtwerke GmbH

Die Berliner Stadtwerke sind der Energiewende-Akteur des Landes Berlin und engagieren sich für eine verbrauchernahe Energieerzeugung und umweltfreundliche Versorgungskonzepte auf Basis erneuerbarer Energien. Bisher haben die Berliner Stadtwerke mehr als 57 Mio. Euro in erneuerbare Energien investiert, in Berlin vor allem in neue Solarstromanlagen in den Bezirken. Damit hat die Tochtergesellschaft der Berliner Wasserbetriebe seit 2016 mehr als 40 Prozent der in Berlin installierten Solarleistung errichtet. Information über und Anmeldung für den umweltfreundlichen „berlinStrom“ auf www.berlinerstadtwerke.de oder unter 0800 537 1000.

 

Pressekontakte

Journalisten können sich für weitere Informationen gern direkt an unsere Ansprechpartner für alle Medien wenden. Treffen Sie uns persönlich im gemeinsamen Kundenzentrum der Berliner Stadtwerke und Berliner Wasserbetriebe.

Pressekontakt der Berliner Stadtwerke: Stephan Natz

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