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Blick in die Baumkronen im Stadtwerke-Wald in Basdorf

19. November 2025

Die Berliner Stadtwerke rüsten den Wirtschafts­hof des Grünflächen­amts Friedrichshain-Kreuzberg von Heizöl auf Solar­wärme und Holz um. Nach dem Um­bau werden die Gebäude inmitten des Volks­parks Friedrichs­hain nicht nur ökologisch, sondern auch sehr effizient und ressourcen­schonend beheizt.

Mitten im Volkspark Friedrichshain liegt zwischen Freiluft­kino und Kranken­haus der Wirtschafts­hof des Grünflächen­amtes – die Basis der 20 Kolleg:innen, die sich bei Wind und Wetter um die Parks und Grün­flächen des Bezirks kümmern. Die Dusche zum Feier­abend dort wurde ebenso wie Büros, Lager und Werk­stätten in der Vergangen­heit durch Heizöl erwärmt. Seit diesem Jahr ist dieses System komplett auf erneuerbare Energien umgerüstet und im Rahmen eines Wärmelieferungs­vertrags (Contracting) von den Berliner Stadtwerken übernommen.

Dafür haben die Stadtwerke im Sommer 2025 zwei Holz­hack­schnitzel­kessel mit insgesamt 160 kWp Wärme­leistung inklusive Lager und eine 20 m² große Solarthermie­anlage installiert. Die Hackschnitzel­kessel arbeiten mit integrierter Holz­vergasung, was besonders geringe Staub- und Stickoxid-Emissionen ermöglicht. Im unteren Teil des Kessels werden die Schnitzel erst verschwelt, oben dann das Holzgas verbrannt. Der Urtyp dieser Technik kam schon in historischen Zeiten von Treibstoff­mangel zum Einsatz, damals auch in Autos. In der neuen Anlage im Friedrichs­hainer Wirtschafts­hof kommt vor allem Holz­schnitt von den bezirks­eigenen Grünf­lächen zum Einsatz, der bisher anderweitig entsorgt werden musste, was viele Transporte einschloss. Insgesamt haben Stadtwerke und Bezirk in dieses Projekt 477.000 Euro investiert.

Annika Gerold, Bezirks­stadträtin für Grünf­lächen in Friedrichshain-Kreuzberg, sagt: „Dieser Umbau ist ein richtungs­weisendes Projekt für den Klima­schutz und die nach­haltige Entwicklung unseres Bezirks. Unser Wirtschafts­hof wird nicht nur umwelt­freundlicher, sondern auch zukunfts­fähiger. Wir setzen damit ein deutliches Zeichen für den Umwelt­schutz und die Ressourcen­schonung.“ Und Andy Hehmke, Bezirks­stadtrat für Facility Management, unterstreicht: „Mit der Umstellung auf erneuerbare Energien auf unserem Wirtschaftshof leisten wir einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion. Dieses Projekt zeigt, wie wir kommunale Liegen­schaften effizient und nach­haltig betreiben und kommunale Facility-Management-Lösungen durch innovative Technologien modernisiert werden können.“

„Wir freuen uns sehr, dass neben unserem Solar- und Wind-Know-how auch unsere Kompetenzen für energetisch-nachhaltige, auf erneuerbaren Energien fußenden Quartiers­lösungen nachgefragt werden“, sagt Chris Werner, Geschäfts­führer der Berliner Stadtwerke. Neben den technischen Innovationen enthalte das Projekt auch eine Energie­einspar­klausel. „Mit Gutschriften profitieren beide Vertrags­parteien von einer Reduzierung der Wärme­abnahme“, so Werner.


Berliner Stadtwerke GmbH

Die Berliner Stadtwerke sind der Energiewende-Akteur des Landes Berlin. Im Sinne der Bürger:innen Berlins engagiert sich das Unternehmen für eine verbrauchernahe Energie­erzeugung und umweltfreundliche Versorgungs­konzepte auf Basis erneuerbarer Energien. Seit ihrer Gründung 2014 hat die Tochter­gesellschaft der Berliner Wasser­betriebe mehr als 172 Mio. Euro in grüne Energie­projekte investiert. Dabei sind die Stadtwerke in Berlin seit Jahren führend im solaren Zubau. Der öffentliche Energie­versorger beliefert Haushalte in der Metropol­region Berlin-Brandenburg mit reinem Ökostrom und unterstützt Verbraucher:innen als Partner der EnergieEinsparInitiative Berlin aktiv dabei, Energie­einsparungen einfach möglich zu machen.

Weitere Informationen: berlinerstadtwerke.de

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