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Skyline bei Nacht von Friedrichshain-Kreuzberg mit Blick auf den Fernsehturm Skyline bei Nacht von Friedrichshain-Kreuzberg mit Blick auf den Fernsehturm

27. Juni 2018

Das Geld wird zur Ablösung einer Vorfinanzierung durch Eigenkapital der Berliner Stadtwerke zum Bau und Betrieb einer Windenergieanlage bei Großbeeren südlich von Berlin auf Flächen der Berliner Stadtgüter verwendet. Die vor wenigen Wochen fertiggestellte Anlage hat eine Leistung von 3,45 MW und erzeugt Ökostrom für rund 3800 Haushalte. An der 4,7 Millionen Euro-Investition können Anleger mit Beträgen zwischen 500 Euro und 5000 Euro teilhaben. Dies ist in Form eines Nachrangdarlehens mit qualifiziertem Rangrücktritt möglich, das die Anleger den Berliner Stadtwerken gewähren. Die Anleger werden durch den Abschluss des Nachrangdarlehensvertrags nicht Gesellschafter der Berliner Stadtwerke.

Die generelle Verzinsung liegt bei ca. fünf Jahren Darlehenslaufzeit bei attraktiven 1,75 % p. a. Kunden der Berliner Stadtwerke bzw. Anleger, die innerhalb von vier Wochen nach Abschluss des Darlehensvertrages einen Ökostromvertrag bei den Stadtwerken abschließen, erhalten sogar eine Verzinsung in Höhe von 2,25 % p.a. . Innerhalb einer Familie dürfen mehrere Personen investieren. Die Beteiligung von Unternehmen ist ausgeschlossen. Die Berliner Stadtwerke sind zur Rückzahlung der Zinsen sowie – nach Ablauf der Laufzeit – der Geldanlage verpflichtet. Das gilt auch, wenn die Windenergieanlage weniger Ökostrom produziert als angenommen, etwa aufgrund schlechten Wetters.

„Mit der Klimarendite der Stadtwerke gibt es nun die Möglichkeit, aktiv die Energiewende zu gestalten“, erklärt Ramona Pop, Berlins Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. „Die Bürgerinnen und Bürger können sehen, was ihre Mittel bewirken und zur nachhaltigen Energieversorgung für Berlin beitragen.“

„Als öffentliches Unternehmen agieren wir im Sinne der Verbraucher der Region. Die Klimarendite als Form des umweltfreundlichen Sparens ist hierbei ein weiterer Baustein“, sagt Andreas Irmer, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke. „Die Berliner Wasserbetriebe haben gute Erfahrungen mit drei eigenen Windstromanlagen im Klärwerk Schönerlinde gesammelt. Wir freuen uns, dass die Berliner Stadtwerke ihren Öko-Anlagenpark zügig ausbauen“, so Jörg Simon, Vorstandschef der Stadtwerke-Mutter Berliner Wasserbetriebe. „Daran teilhaben zu können, ist lohnendes Investment.“


Berliner Stadtwerke GmbH

Die Berliner Stadtwerke sind der Energiewende-Akteur des Landes Berlin. Im Sinne der Bürger:innen Berlins engagiert sich das Unternehmen für eine verbrauchernahe Energie­erzeugung und umweltfreundliche Versorgungs­konzepte auf Basis erneuerbarer Energien. Seit ihrer Gründung 2014 hat die Tochter­gesellschaft der Berliner Wasser­betriebe mehr als 135 Mio. Euro in grüne Energie­projekte investiert. Dabei sind die Stadtwerke in Berlin seit Jahren führend im solaren Zubau. Der öffentliche Energie­versorger beliefert Haushalte in der Metropol­region Berlin-Brandenburg mit reinem Ökostrom und unterstützt Verbraucher:innen als Partner der EnergieEinsparInitiative Berlin aktiv dabei, Energie­einsparungen einfach möglich zu machen. Weitere Informationen: berlinerstadtwerke.de

Pressekontakte

Medienvertreter:innen können sich für weitere Informationen gern direkt an unsere Ansprechpersonen für alle Medien wenden. Treffen Sie uns auch persönlich im gemeinsamen Kundenzentrum der Berliner Stadtwerke und Berliner Wasserbetriebe in der Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin.

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