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Verspeisen lohnender als Einspeisen

Solaranlage auf „Degnerbogen“ zukunftsfähig umgebaut: Idee für viele Anlagenbesitzer

Die Berliner Stadtwerke haben eine bereits existierende Solaranlage auf einem Haus der Wohnungsbaugenossenschaft NEUES BERLIN zur intelligenten Mieterstromanlage umgerüstet – ein kluges Modell für Besitzer von PV-Anlagen, die künftig aus der EEG-Förderung fallen.

Das wegen seiner kreisrunden Architektur, seiner künstlerischen Gestaltung des Atriums und seiner sozialen Komponente weithin beachtete Wohnhaus „Degnerbogen“ der Wohnungsbaugenossenschaft NEUES BERLIN in Alt-Hohenschönhausen wird jetzt auch energetisch effizienter. Experten der Berliner Stadtwerke haben die bereits beim Bau des Siebengeschossers 2015 mitinstallierte Solaranlage von der Netzeinspeise- zur Mieterstromanlage umgebaut und betreiben die Technik künftig. 

Jetzt dreht sich im Keller des Gebäudes mit 53 Mietparteien ein sogenannter Summenzähler, der genau bilanziert, wieviel Strom aus dem Netz bezogen und wieviel auf dem eigenen Dach erzeugt wird. Diese neue Nutzung kann ein Modell für viele PV-Anlagen sein, deren Förderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in den kommenden Jahren ausläuft. Diese anfangs zur Stimulation des Solarausbaus hohe gesetzlich garantierte Einspeisevergütung war mit den Jahren in mehreren EEG-Novellen immer weiter reduziert worden, auch, weil der Ausbau der Übertragungsnetze dem Wachstum der Erneuerbaren Energien nicht standhielt. Heute lohnen sich Einspeisung oder Direktvermarktung über die Leipziger Strombörse für Solarstrom weniger, der Verbrauch vor Ort ist die bessere Alternative. Allein 2021, schätzen Branchenkenner, werden bundesweit ca. 18.000 Solarstromanlagen aus der EEG-Förderung fallen.

Erneute Kooperation von Berliner Stadtwerken und der Wohnungsbaugenossenschaft NEUES BERLIN

Die Berliner Stadtwerke und die Wohnungsbaugenossenschaft NEUES BERLIN haben bereits 2019 erfolgreich ein Mieterstromprojekt in der Wohnanlage Malchower Aue in Hohenschönhausen umgesetzt. Dort haben seither rund 640 Haushalte die Möglichkeit sich mit günstigem Ökostrom vom eigenen Dach versorgen zu können. Dafür haben die Berliner Stadtwerke auf vier Gebäuden der Genossenschaft insgesamt fünf Solarstromanlagen mit einer Gesamtkapazität von 224 Kilowatt (kW) installiert. Beide Unternehmen bereiten weitere gemeinsame Mieterstrom-Projekte vor.

Berliner Stadtwerke GmbH

Die Berliner Stadtwerke sind der Energiewende-Akteur des Landes Berlin und engagieren sich für eine verbrauchernahe Energieerzeugung und umweltfreundliche Versorgungskonzepte auf Basis erneuerbarer Energien. Bisher haben die Berliner Stadtwerke mehr als 57 Mio. Euro in erneuerbare Energien investiert, in Berlin vor allem in neue Solarstromanlagen in den Bezirken. Damit hat die Tochtergesellschaft der Berliner Wasserbetriebe seit 2016 mehr als 40 Prozent der in Berlin installierten Solarleistung errichtet. Information über und Anmeldung für den umweltfreundlichen „berlinStrom“ auf www.berlinerstadtwerke.de oder unter 0800 537 1000.

 

Pressekontakte

Journalisten können sich für weitere Informationen gern direkt an unsere Ansprechpartner für alle Medien wenden. Treffen Sie uns persönlich im gemeinsamen Kundenzentrum der Berliner Stadtwerke und Berliner Wasserbetriebe.

Pressekontakt der Berliner Stadtwerke: Stephan Natz

Stephan Natz
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stephan.natz@bwb.de

Pressekontakt der Berliner Stadtwerke: Astrid Hackenesch-Rump

Astrid Hackenesch-Rump
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