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Skyline bei Nacht von Friedrichshain-Kreuzberg mit Blick auf den Fernsehturm – Symbolbild für die Stromversorgung durch die Berliner Stadtwerke mit 100 Prozent erneuerbaren Energien

Die meisten verbauten PV-Anlagen bestehen aus Glas, Aluminium, Kunststoffen und Silizium. Dünnschicht­module können neben Silizium auch aus Cadmium­tellurid, Gallium­arsenid oder Kupfer­indiumselenid bestehen. Es können nach aktuellem Stand bis zu 95 Prozent der verwendeten Materialien recycelt werden. Im Recycling­prozess werden Aluminium­rahmen, Anschluss­dose und Glas vom Laminat getrennt. Aluminium und Glas werden wieder­verwertet. Verfahren zur Stoff­trennung für das verbleibende Laminat befinden sich in der Erprobung.

Zudem haben PV-Produzenten im Juni 2010 ein hersteller­übergreifendes Recycling­system in Betrieb genommen (PV Cycle). Es verpflichtet Produzenten, mindestens 85 Prozent der PV-Module kostenlos zurückzunehmen und zu recyceln. Des Weiteren trat in Deutschland im Oktober 2015 das Elektro- und Elektronik­geräte­gesetz (ElektroG) in Kraft. Es klassifiziert PV-Module als Haushalts­gerät und regelt Rücknahme­pflichten sowie die Finanzierung.