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Skyline bei Nacht von Friedrichshain-Kreuzberg mit Blick auf den Fernsehturm

7. Oktober 2026

Die Berliner Stadtwerke haben erstmals einen eigenen Aufsichtsrat. Damit stärkt das Land Berlin die Governance-Strukturen und trägt der großen Bedeutung der Berliner Stadtwerke für die Berliner Energie- und Klimawende Rechnung.

Als kommunales Energieunternehmen des Landes Berlin treiben die Berliner Stadtwerke die Energiewende voran. Seit 2014 haben sie mehr als 172 Millionen Euro in Solar- und Windenergie, Ladeinfrastruktur sowie Quartiers- und Wärmeprojekte investiert.

Bislang wurden strategische Themen der Berliner Stadtwerke als Tochtergesellschaft der Berliner Wasserbetriebe im dortigen Aufsichtsrat behandelt. Angesichts des starken Wachstums des Unternehmens und seiner großen Bedeutung für die Berliner Energiewende erhalten die Berliner Stadtwerke nun ein eigenes Gremium, das sich gezielt mit energiewirtschaftlichen Fragestellungen und der strategischen Weiterentwicklung der Stadtwerke befasst.

Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Dr. Severin Fischer, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, stellvertretender Vorsitzender ist Frank Bruckmann, Vorstands­chef der Berliner Wasserbetriebe.

Dem Aufsichtsrat gehören darüber hinaus an: 

  • Roland Jäschke, Vorsitzender des Personalrates der Berliner Wasserbetriebe 
  • Andreas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender beim Deutscher Wasserstoffverband 
  • Imelda Labbé, Präsidentin Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller 
  • Franziska Neumann, Referentin für Beteiligungs­management und -controlling bei der Senats­verwaltung für Finanzen 
  • Dr. Diana Taubert, Patentanwältin und Geschäfts­führende Gesellschafterin der  ETL IP Patentanwalts­gesellschaft mbH 

„Die Berliner Stadtwerke haben sich in den vergangenen Jahren vom landeseigenen Start-up zum wichtigen Versorger des Landes Berlin mit erneuerbar erzeugtem Strom entwickelt. Als Umsetzer der Energiewende in unserer Stadt liefern sie sichere, nachhaltige und lokal erzeugte Energie. Mit der Einrichtung eines eigenen Aufsichtsrats stärken wir die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Berliner Stadtwerke. Zugleich schaffen wir damit ein Gremium, das sie bei ihren unternehmerischen Zielen und ihrer weiteren Entwicklung begleitet und berät. So machen wir die Stadtwerke fit für wachsende Aufgaben auf dem Weg zu einem klimaneutralen Berlin bis 2045“, sagt Dr. Severin Fischer, Vorsitzender des Aufsichtsrats, nach der zweiten Sitzung des Gremiums am 6. Oktober.

„Mit der Einrichtung des Aufsichtsrats schafft das Land Berlin einen wichtigen zusätzlichen Rahmen für den fachlichen Austausch und die strategische Begleitung unserer Arbeit. Davon werden wir als Berliner Stadtwerke und die Energiewende in Berlin gleichermaßen profitieren.“, sagt Chris Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Berliner Stadtwerke.

Die Berliner Stadtwerke planen in den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von mehr als 650 Millionen Euro beim Ausbau erneuerbarer Energien in den Bereichen Photovoltaik, Windenergie, Ladeinfrastruktur und Wärmeversorgung.

Das Unternehmen bleibt eine Tochtergesellschaft der Berliner Wasserbetriebe und leistet als kommunales Energiewende-Unternehmen des Landes Berlin einen wichtigen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien in der Hauptstadt.

Pressekontakte

Medienvertreter:innen können sich für weitere Informationen gern direkt an unsere Ansprech­personen für alle Medien wenden. Treffen Sie uns auch persönlich im gemeinsamen Kunden­zentrum der Berliner Stadtwerke und Berliner Wasser­betriebe in der Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin.

Portrait Stephan Natz

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030 8644 5644
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Pressematerial der Berliner Stadtwerke

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