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Drohnenaufnahme des Solarparks Petershagen
© naturstrom AG

4. August 2026

Im brandenburgischen Zeschdorf im Ortsteil Petershagen bei Frank­furt (Oder) ging 2025 der mit 70 Megawatt (MW) Gesamtleistung derzeit größte Solarpark der naturstrom-Gruppe ans Netz. Im Zuge einer regionalen Kooperation übernehmen die Berliner Stadtwerke mit 35 MW die Hälfte dieses Solarparks vom Düsseldorfer Öko-Energieversorger. Die gemeinsame Nachrüstung von Batteriespeichern vor Ort ist bereits in Planung.

„Kooperationen mit Stadtwerken aus dem regionalen Umfeld unserer Projekte wie in Peters­hagen sind für uns ein zukunfts­weisendes Modell“, erläutert Felix Genze, Geschäfts­führer der NaturStromProjekte GmbH, die im Auftrag der naturstrom-Gruppe deutschland­weit Anlagen plant und realisiert. „Eine solche Zusammen­arbeit ermöglicht es uns, Erneuerbare-Energien-Anlagen im Sinne einer dezentralen Vor-Ort-Energie­wende umzusetzen und gleich­zeitig regionale Partner­schaften aufzubauen.“

Auf der 73 Hektar großen Photovoltaik-Freiflächen­anlage etwa 75 Kilometer östlich Berlins erzeugen Solar­module jährlich etwa 73 Mio. Kilowatt­stunden Ökostrom. Das entspricht dem Jahres­verbrauch von mehr als 22.800 durch­schnittlichen Dreipersonen-Haushalten mit je 3200 Kilowatt­stunden. Die Anlage mit über 120.000 Solar­modulen ist damit die größte bislang von der naturstrom-Gruppe realisierte. Die Hälfte des Solar­parks, also 35 MW, wird nun von den Berliner Stadtwerken übernommen.

Ökostrom für die Region

„Als Berliner Stadtwerke wollen wir unseren Anteil an regional erzeugtem Strom für die Energie­wende weiter erhöhen. Damit leisten wir auch einen wichtigen Beitrag zu den ambitionierten Klima­zielen des Landes Berlin. Die Beteiligung am Solar­park Peters­hagen bringt uns hierbei einen wichtigen Schritt weiter“, freut sich Chris Werner, Geschäfts­führung der Berliner Stadtwerke. „Mit dem regional im Solar­park Peters­hagen erzeugten Strom tragen wir – gerade in Zeiten hoher Energie­preise – dazu bei, die Strom­preise für unsere kommunalen und privaten Kundinnen und Kunden zu stabilisieren. Denn klar ist: Der Strom­bedarf wird mit der Mobilitäts- und Wärme­wende in den kommenden Jahren signifikant steigen.“

Zusätzlich kommt die Freiflächen­anlage im Zeschdorfer Orts­teil Peters­hagen auch der Standort­gemeinde zugute. Diese entschied sich mit klarer Mehr­heit bereits in der letzten Legislatur für den Solar­park und verdient nun – gemäß § 6 EEG – an jeder ein­gespeisten Kilowatt­stunde mit. Es wird mit zusätzlichen Ein­nahmen von bis zu 150.000 Euro pro Jahr gerechnet. Hinzu kommen Ein­nahmen durch die Gewerbesteuer.

Speicher verbessert Wirtschaftlichkeit

Als nächsten gemeinsamen Schritt planen die Berliner Stadtwerke und naturstrom in unmittel­barer Nähe die Errichtung und den Betrieb von Grün­strom-Batterie­speichern für beide Teile des Solar­parks. „Speichern kommt in dieser neuen Phase der Energie­wende eine besondere Rolle zu“, erklärt Felix Genze. „Eine bedarfs­gerechtere Ein­speisung ist Trumpf, um möglichst wert­haltigen Solar­strom zu produzieren und die System­kosten der Energie­wende zu senken. Wir freuen uns, diesen Weg gemeinsam mit den Berliner Stadtwerken zu gehen.“


Berliner Stadtwerke GmbH

Die Berliner Stadtwerke sind der Energiewende-Akteur des Landes Berlin. Im Sinne der Bürger:innen Berlins engagiert sich das Unternehmen für eine verbrauchernahe Energie­erzeugung und umweltfreundliche Versorgungs­konzepte auf Basis erneuerbarer Energien. Seit ihrer Gründung 2014 hat die Tochter­gesellschaft der Berliner Wasser­betriebe mehr als 172 Mio. Euro in grüne Energie­projekte investiert. Dabei sind die Stadtwerke in Berlin seit Jahren führend im solaren Zubau. Der öffentliche Energie­versorger beliefert Haushalte in der Metropol­region Berlin-Brandenburg mit reinem Ökostrom und unterstützt Verbraucher:innen als Partner der EnergieEinsparInitiative Berlin aktiv dabei, Energie­einsparungen einfach möglich zu machen.

Weitere Informationen: berlinerstadtwerke.de

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