
Solarenergie macht Schule

Sonnenstrom für mehr als 1100 Wohnungen in Neu-Hohenschönhausen
Um die Klimaziele Berlins bis 2045 zu erreichen und die CO₂-Emissionen der Stadt um mindestens 95 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu verringern (§ 3 EGW Bln), ist die Kooperation verschiedener Akteure in der Stadt wichtig. Das Mieterstrom-Projekt in der Wohnanlage Mühlengrund ist dafür ein gutes Beispiel, denn nach den Projekten in der Malchower Aue und im Degnerbogen ist es bereits die dritte Zusammenarbeit der Berliner Stadtwerke und der Wohnungsbaugenossenschaft NEUES BERLIN.
Insgesamt 23 Wohngebäude haben wir zwischen Falkenberger Chaussee, Rüdickenstraße und Am Breiten Luch in Neu-Hohenschönhausen mit Solaranlagen ausgestattet. Die fünf Anlagen belegen eine Fläche von 4000 m2 und verfügen über eine installierte Leistung von 497 kWp. Mit ihnen lassen sich für über 1100 Wohnungen 420.000 kWh Solarstrom im Jahr erzeugen. Im Vergleich zu einer konventionellen Stromversorgung vermeidet das Mieterstrom-Projekt dadurch etwa 167 Tonnen CO2-Emissionen jährlich.
Mieterstrom-Projekte dieser Art spielen eine wichtige Rolle im Kontext der urbanen Energiewende. Einerseits verfügt Berlin über eine Vielzahl von Gebäuden, die das Potenzial für neue Solaranlagen bieten. Andererseits können Mieter:innen durch die Erzeugung von günstigem Strom direkt dort, wo er gebraucht wird, an den Vorteilen einer dezentralen Energieversorgung teilhaben. Die Wohnanlage Mühlengrund bietet auf ihren Dächern noch weiteres Ausbaupotenzial, das wir gemeinsam erschließen wollen, um so viele Mieter:innen wie möglich mit Strom vom eigenen Dach zu versorgen.
Im Mieterstrom-Modell wird der Strom auf den Dächern von Wohngebäuden erzeugt – unmittelbar dort, wo er verbraucht wird. Dafür stellen Gebäudeeigentümer:innen Dachflächen von Miet- und Mehrfamilienhäusern zur Verfügung. Die Berliner Stadtwerke pachten die Dächer, errichten und betreiben darauf Solaranlagen und erzeugen damit Solarstrom. Dieser Strom wird dann direkt in das bestehende Stromnetz des Wohnhauses eingespeist und günstig an alle Bewohner:innen geliefert, die Kund:innen der Berliner Stadtwerke sind. Sollte die Stromerzeugung der Solaranlage z. B. aufgrund von schlechtem Wetter nicht ausreichen, stellen wir die Versorgung mit Ökostrom aus nachweislich 100 Prozent erneuerbaren Energien über das öffentliche Netz sicher.
Ja, die Berliner Stadtwerke liefern 365 Tage im Jahr Strom. Scheint die Sonne einmal nicht, ergänzen wir den Solarstrom vom eigenen Dach über das Stromnetz mit Ökostrom aus nachweislich 100 Prozent erneuerbaren Energien.
Ein Schaden oder ein Ausfall der Anlage hat keinen Einfluss auf die Stromversorgung. Eine unterbrechungsfreie Versorgung ist durch die Zusatzversorgung mit Ökostrom aus nachweislich 100 Prozent erneuerbaren Energien über das öffentliche Netz sichergestellt. Unsere Fachkräfte überwachen die Anlagen und erkennen Störungen frühzeitig. Bei Störungen wird schnellstmöglich ein Reparaturdienst aktiviert.
Nein, die Berliner Stadtwerke tragen sämtliche Kosten für die Installation, Wartung und Reparatur der Solaranlage.
Sie können uns über unser Kontaktformular Ihre Adresse sowie die Kontaktdaten Ihrer Gebäudeeigentümer:innen mitteilen. Wir sammeln die Vorschläge und gehen anschließend gezielt auf die Eigentümer:innen zu.
Sie sind Genossenschaftsmitglied der NEUES BERLIN und wohnen im Mühlengrund? Dann können Sie von unserem günstigen Mieterstrom im Tarif berlinStrom Sonne+ profitieren!
Testen Sie direkt hier, ob Ihre Adresse dabei ist, und berechnen Sie Ihren Tarif:
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